Interview mit Herrn Dr. Toni Hofreiter MdB
Aktion gegen SUV
Transrapid
Rund zwei Milliarden Euro der knappen Steuermittel wollten der Freistaat Bayern und die Bundesregierung verbauen, damit ein paar eilige Reisende wenige Minuten früher am Münchner Flughafen mit dem Warten auf den Flieger beginnen.
Niemand wollte das Milliardengrab Transrapid. Bis auf Teile der Bayerischen Staatsregierung und eine Minderheit in der CSU. Die Zeche hätte der Steuerzahler und die Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel gezahlt. Bayern hat Abschied nun auf Grund des öffentlichen Drucks und nach Eintreten der von uns prognostizierten Kostensteigerungen Abschied genommen von der ungeliebten Prestige-Technik: Ein großer Erfolg der Grünen und der Grünen Verkehrspolitik.
Mit geeigneten Maßnahmen wie dem Ausbau und der Taktverdichtung der S-Bahn München und der Einführung einer Stadt-Umland-Bahn kann sich München nun zu einer Modellregion für moderne Verkehrspolitik entwickeln.
Der Transrapid hätte allen Nutzern von Bussen und Bahnen in Bayern
geschadet. Nun muss das dafür vorgesehene Geld zum Nutzen aller
Bürgerinnen und Bürger sinnvoll eingesetzt werden.

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Dr. Toni Hofreiter MdB im Gespräch mit Rechtsanwalt Baumann während
des Erörterungstermins im Planfeststellungsverfahren zum Bau einer
Transrapidstrecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen München.

















