mit Agnes Krumwiede und Toni Hofreiter
Der Bericht zur 3. Straßenkonferenz vom 19.11.2011
Bericht zum Fachgespräch barrierefreie Mobilität am 12.12.2011
Green New Deal
Die Ampellinis - Verkehrssicherheit für Kinder
Initiative „Mehr wissen! Mehr tun!“
Mehr Infos...
Nahversorgung und Nahmobilitt in der Praxis
mehr Infos...
Spurwechsel
„Wir sind jung und haben ein Bedürfnis nach Mobilität!“
„Wir wollen die Mobilität von morgen und für morgen“
Mehr Infos...
Euer schönes Leben kotzt mich an! - Ein Umweltroman aus dem Jahr 2015
Mehr Infos...
Buchbesprechung von Steffi Leisenheimer
Interview mit Herrn Dr. Toni Hofreiter MdB
Mehr zum Thema SUV
Bayern Tour "Musikalisch & Mobil" 2011
Agnes Krumwieder MdB und Toni Hofreiter MdB auf Tour
Mo., 2.5.11 Ingolstadt
In Ingolstadt haben Toni und Agnes zu Beginn der Tour mit einem Vertreter
des Umweltamtes der Stadt und dem KV-Vorsitzenden Christian Höbusch
das Messpegelhaus an der Donau, das als kleinstes Museum der Welt gilt,
und in dem wechselnde Ausstellungen des Europäischen Donaumuseums
Ingolstadt stattfinden besucht. Danach ging es über das Gelände
des Kavalier Dallwigk geführt, wo das neue EU-Donaumuseum untergebracht
werden soll.

Nach einem Besuch in den Räumlichkeiten des geplanten Donaumuseums
und einem Pressegespräch, kamen am Abend im Café Tagtraum
um die 70 bis 80 Personen zusammen um mit Toni und Agnes über zukünftige
Mobilitätskonzepte angeregt zu diskutieren.
Presse hierzu:
Donaukurier: Abendveranstaltung und
Interview
Di., 3.5.11 Fürth, Forchheim und Schwabach

Agnes Krumwiede, Benedikt Weidemann, Toni Hofreiter, Steffi Leisenheimer
(v.l.n.r.) Foto: Florian Braunreuther, Büro U. Kekeritz
Bereits vor einem Jahr, war Toni zu Besuch in Fürth, um sich genauer über
den im Moment mehr oder weniger leer stehenden und immer weiter verfallenen
Bahnhof zu informieren. Seitdem hat sich wenig verändert, doch nach
der Idee Mobilität und Kultur zu vereinen, soll nun zusammen mit
Kunstschaffenden aus Fürth, mit der Stadt und mit grüner Unterstützung
ein Konzept zur kulturellen Nutzung vorgelegt werden. Möglich werden
könnte eine Finanzierung durch eine Aufstockung der Fördermittel
für energieeinsparende Gebäudesanierung und die Ausweitung dieser
Mittel für kulturell genutzte Gebäude. Schon im Juni sollen
genauere Pläne und Vorstellungen Bahnchef Grube vorgestellt werden.
Pressebericht aus Fürth:
http://www.nordbayern.de/region/fuerth/kunstler-drangen-in-den-hauptbahnhof-1.1202588
Forchheim:

Der nächste Programmpunkt war auch dem Zusammenbringen von Verkehr
und Kultur gewidmet, doch mit einem ganz anderen Hintergrund: ein
Gender Walk in Forchheim erleuchtete die Auswirkungen der Mobilität
auf unsere Alltagskultur – und auf die verschiedenen Rollenverteilungen
in unserer Gesellschaft. Das heißt: „Wie unterschiedlich
wirkt sich unsere autofokussierte Stadtgestaltung auf die Geschlechter
aus?“ Von schlecht beleuchteten Unterführungen, über
katastrophale Ampelschaltungen gab es vieles zu beanstanden, aber
zum Glück konnte auch bemerkt werden, dass bei den neueren Planungen
schon teilweise Fortschritte erzielt werden konnten.
Siehe hierzu den blog von Lisa Badum, die den Rundgang leitete:
http://www.lisa-badum.de/blog/gender-walk-oder-autofokussierte-st%C3%A4dte
Den Abschluss bildete eine anregende Diskussion über die Verteilung
der Kulturfördermittel im Jungen Theater in Forchheim.
Presseankündigung in Forchheim:
http://www.wiesentbote.de/2011/04/29/geschlechtergerechte-staedte-forchheim-im-gender-walk-auf-dem-pruefstand/
Pressebericht Forchheim:
Nordbayerische Nachrichten, 05.05.2011: Lebenskultur statt autogerechter
Stadt

Am Abend begrüßte Vorstandsmitglied Bernhard Spachmüller
(im Foto) Agnes und Toni zu einem musikalisch-politischen Abend. Agnes
spielte dabei ausschließlich Klavierkompositionen von Frauen, um
damit die geforderte Gleichstellung auch in der Kunst zu unterstützen.
Toni betonte die Wichtigkeit eines sozialen und umweltverträglichen
Mobilitätssystems für die Zukunft unserer Gesellschaft.
Pressebericht aus Schwabach:
http://www.nordbayern.de/region/schwabach/was-die-grunen-im-kreisverband-fordern-1.1207035?searched=true
Mi., 4.5. Plankstetten
Bei dem Besuch des Klosters Plankstetten hat Abt Beda Agnes und Toni,
sowie die mitgereisten Leute aus Eichstätt, über das
Konzept des ökologischen Landbaus in der Abtei Plankstetten
informiert. Dabei klagte er auch über die schlechten Verkehrsanbindungen
dorthin. Im Anschluss an das Gespräch präsentierte er
einige sehr wertvolle Bücher der Klosterbibliothek – die
auch nicht zuletzt wegen des schlechten Anschlusses ein Schattendasein
fristet.
Deggendorf
Auf der Fahrt von Plankstetten nach Deggendorf bemerken wir gravierende
Straßenschäden auf der Autobahn. Fast durchgängig
gibt es hier Längsrisse, die auf eine mangelhafte Bauausführung
schließen lassen. Als Verkehrspolitiker zieht Toni sofort die
Konsequenzen und lässt bei der Autobahndirektion nachfragen,
was da los ist.
Abendveranstaltung im Ruderhaus in Deggendorf
Georg Kestel und Dieter Scherf von BN Deggendorf halten einen sehr
informativen und kurzweiligen Vortrag über das Donaugebiet als
Weltnatur- und Kulturerbe. Der Saal ist voll und Toni und Agnes genießen
es, auch einmal nur Zuhörende zu sein. Anschließend zeigen
sich beide Abgeordnete beeindruckt von der ökologischen und
kulturellen Vielfalt der Region. Wobei dies alles für Toni nicht
ganz neu war, schließlich engagiert er sich seit Jahren für
den Erhalt der frei fließenden Donau.

Josef Rosner und Rosi Steinberger, Bezirksvorsitzende der Grünen in Niederbayern,
nehmen Toni und Agnes in die Mitte
Presse zu diesem Tag:
http://www.pnp.de
Do., 5.5. Oberbayern, Rosenheim und Traunstein
Am Bahnhof in Bernau werden Agnes und Toni von einer Delegation aus dem Landkreis Rosenheim erwartet. Kreisverbandssprecher Hartl Hinterholzer begrüßt die beiden und geleitet sie zu bereitstehenden Elektroautos. Die Fahrt geht nach Frasdorf, zur Bio-Käserei Anderlbauer ( www.anderlbauer.de ) Auf einer sehr interessanten Führung erfährt die Gruppe, wie sich der Betrieb mit hochwertigen BIO-Produkten und guter Unternehmensführung am Markt behaupten kann, aber auch welche Anstrengungen dafür nötig sind.

Während der anschließenden Käse-Verköstigung kommt die Frasdorfer Bürgermeisterin Frau Steindlmüller zu einem kurzen Austausch über die Ausbaupläne der A 8. Alle sind sich einig, dass die Anwohner durch umfassende Lärmschutzmaßnahmen entlastet werden müssen. Anschließend stellt Frau Koch vom Chiemgauer e. V. die Regionalwährung „Chiemgauer“ ( www.chiemgauer.info ) vor Natürlich darf ein Ausflug in der schönen Landschaft nicht fehlen, und so schließt eine kleine Wanderung zur Frasdorfer Hütte den ersten Teil des Tagesprogramms ab.
Die Tour geht weiter nach Traunstein. Nach der Begrüßung
durch die Dritte Bürgermeisterin Frau Wiesholer-Niederlöhner
und die Sprecherin des KV Traunstein Helga Mandl unternimmt die Gruppe
einen Kulturspaziergang durch Traunstein.

Das Abendessen im Wochinger Bräu dient zugleich dem Gespräch der Grünen Jugend mit den Bundestagsabgeordneten. Auf der Abendveranstaltung im Festsaal der Gemeinde Bergen rückt dann wieder der Autobahnausbau der A 8 in den Fokus. Maria Kraus-Osenstetter von den Grünen in Bergen leitet umrahmt von der Chiemgauer Geigenmusi den Abend ein, und Marlis Neuhierl-Huber von „A 8 - Bürger setzen Grenzen e. V.“ erläutert die Ausbaupläne und stellt das eigene Konzept der Bürgerinitiative dagegen. Der von der Autobahndirektion und vom Bundesverkehrsministerium geplante Ausbau auf 6+2 Spuren wäre ein massiver Eingriff in die Landschaft im Chiemgau und Berchtesgadener Land, würde er doch die Verbreiterung der Autobahn von heute 17 Meter auf 36 Meter bedeuten, stellenweise auch eine Verlegung der Trasse auf Wiesen und Felder. Toni unterstützt das Konzept eines bestandsorientierten Ausbaus mit 4+2 Spuren zur Sanierung der Autobahn und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Dies müsse durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120 km/h und durch effektiven und landschaftsverträglichen Lärmschutz flankiert werden. Eindringlich warnt er davor, brav zu sein und sich durch leere Versprechungen über den Tisch ziehen zu lassen. Optimalen Lärmschutz bekomme nur der, der sich wehrt. Über den Ausbau sei noch nicht entschieden, obwohl die Gegenseite immer versuche, glauben zu machen, dass der Maximal-Ausbau schon feststehe und es nur beim 6+2-Ausbau Lärmschutz gäbe. Agnes macht in ihrer Rede deutlich, dass Kultur ein Grundbedürfnis ist und die Kreativität der Menschen freisetze.

Und so lässt sich der Bogen von der Kultur zum Verkehr schlagen
und sagen, dass auch in der Straßenplanung kreative Köpfe
gefragt wären, die schonende Lösungen suchen anstatt Beton-
und Asphaltwüsten zu kreieren.
Bericht der Grünen OV Bergen zur A 8-Abendveranstaltung:
http://www.gruene-traunstein.de/news_bergen.html?&tx_ttnews[tt_news]=2580&cHash=b6707d1d8fc58b7e34d2d93d423decbc
Presseberichte:
Oberbayerisches Volksblatt: Grüne Bundespolitiker Krumwiede
und Dr. Hofreiter vor Ort - Autobahnausbau diskutiert
http://www.ovb-online.de/land/autobahnausbau-diskutiert-1240395.html
Chiemgau-Zeitung: MdB fordert Einsatz für „vier plus
zwei“ - Grüne: Noch keine Entscheidung gefallen:
http://www.ovb-online.de/chiemgau/gruene-noch-keine-entscheidung-gefallen-1235704.html
Fr., 6.5. Nürnberg und Würzburg
Nürnberg
Nachdem Toni kurzfristig zwei Termine in Nürnberg allein besucht
hat, nämlich die offizielle Eröffnung des neuen Fahrradverleihsystems
und eine grüne Pressekonferenz zu den oft unzulänglichen
Fahrradwegen in Nürnberg, tragen Agnes und Toni am frühen
Nachmittag bei der Einweihung des grünen „Basislagers“,
dem neuen grünen Stadtteilbüro des Gostenhofer Ortsverbandes
wieder zusammen.

neben Agnes und Toni, ist noch Ines Eichmüller mit im Bild
Neben dem kulturellen „Mittagsgespräch“ und der
Ausstellungseröffnung des Künstlers B. de Payrebrune, stand
die Unterstützung der Forderung im Mittelpunkt, einen in Nürnberg
namenlosen Platz, mitten in Gostenhof, in Petra-Kelly-Platz zu benennen.
Presseberichte:
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-regionews/die-grunen-im-gluck-1.1211563
sowie Petra-Kelly-Platz, NN 5.6.11
Würzburg

Würzburg Hintere Reihe : stellvertr. Leiter der Stadtbücherei
Norbert Herrmann und Toni
vordere Reihe v.l. Klaus Honsel (Vorstand KV), Barbara Lehrieder
(Stadträtin), Agnes und Silke Trost (Stadträtin)
Nach einer Führung durch die Würzburger Stadtbücherei,
konnten Toni und Agnes die Tour entspannt im interessierten Kreis
im „Standard“, unter dem Motto „Kulturpolitik am
Klavier“ ausklingen lassen.
Pressevorankündigung:
http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Bundestags-Gruene-zu-Besuch-in-Wuerzburg;art735,6130099







