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Anlass genug für uns Grüne, auf einer Infotour mit Fachleuten, Fahrgastverbänden und Reisenden ins Gespräch zu kommen.
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Das Tempo-Virus - Eine Kulturgeschichte der Beschleunigung
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Mobilität und trotzdem weniger Verkehr
Faltblatt
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Faltblatt
MObilität für alle
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City-Maut auch in deutschen Städten?
Interview mit Herrn Dr. Toni Hofreiter MdB
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Die neue Automode "Sport Utility Vehicle": Klimakiller und Gefahr für Kinder
Aktion gegen SUV
Für Kinder
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Kinderportal des Deutschen Bundestages

Sommertour Teil 1: 30. Juni bis 9. Juli 2008

Auch in diesem Sommer reiste der grüne Bundestagsabgeordnete Dr. Toni Hofreiter begleitet von seinen Mitarbeitern in zwei Wochen durch ganz Bayern. Im Mittelpunkt standen Besuche von Kreis- und Ortsverbänden von Bündnis 90/Die Grünen und die Besichtigung verschiedenster Verkehrsprojekte.

Montag, der 30. Juni: Kempten und Lindau

Toni in Kempten

Am Montag überzeugte sich der Bundestagsabgeordnete Toni Hofreiter zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Adi Sprinkart im Werdensteiner Moos über den Naturschutz im Allgäu. In Lindau war anschließend der Bahnhof und die Zulaufstrecken zur Neuen Eisenbahn-Alpentransversale NEAT die Themen beim Gespräch mit dem Lindauer Landrat Stegmann. In Wiggensbach im Landkreis Oberallgäu diskutierte Toni Hofreiter am Abend zusammen mit dem Grünen Landtagskandidaten Thomas Gehring (im Bild links) über die Zukunft des öffentlichen Verkehrs auf dem Land. Die beiden Grünen Politiker treten dafür ein, dass Busse und Bahnen in ganz Bayern als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge als vollwertige Alternative zum klimaschädlichen Auto bereit gestellt werden müssen.

 

Dienstag, der 1. Juli: Memmingen

 Toni in Memmingen
Beim Memminger Oberbürgermeister informierte sich Toni Hofreiter zusammen mit der Memminger Grünen-Spitze Doris Kienle und Corinna Steiger über kommunalpolitische Probleme vor Ort.Weitere Stationen durch den Landkreis Unterallgäu führten zu Allgäu Airpark, wo über die Zukunft der Billigflieger diskutiert wurde, sowie ins Illertal und ins Günztal wo mit Fachleuten über Kiesabbau und Hochwasserschutz informiert und gesprochen wurde. Am Abend referierte Toni Hofreiter über seine Vision "Mobil ohne Öl" zusammen mit der Landtagskandidatin Dorothee Büttner. Um der Knappheit der fossilen Energieträger und dem damit verbundenen Anstieg der Energiepreise zu begegnen, müssen man als wichtigsten Schritt Energie einsparen. Im Verkehrsbereich, für den Toni Hofreiter im Bundestag zuständig ist, bedeutet dies in erster Linie öffentliche Verkehrsmittel massiv auszubauen aber auch in der Stadt- und Regionalplanung auf Verkehrsvermeidung zu achten.

 Toni in Memmingen
Presse zu diesem Tag:
Memminger Zeitung, 04.07.2008
Memminger Kurier, 09.07.2008

 

Mittwoch, der 2. Juli 2008: Kulmbach

 Toni in Kulmbach

Gemeinsam mit Bezirkstagskandidatin Dagmar Böhm (links im Bild) und dem Landtagskandidaten Sebastian Roth (leider nicht auf dem Foto) hat Toni sich den aussterbenden Ort Weidmes unweit von Kulmbach angesehen und sich von dem Bürgermeister, Herrn Burger (rechts), die Probleme des Dorfes erläutern lassen: so gibt es fast keine Anbindung mehr an den öffentlichen Nahverkehr, die leer stehenden Häuser lassen sich kaum mehr verkaufen, eine Gaststätte am Ort steht seit über zehn Jahren leer, es gibt keine Einkaufsmöglichkeiten, die immer älter werdenden Menschen, die noch dort wohnen, können ohne Auto noch nicht einmal zum Arzt; das Dorf ist tatsächlich vom Aussterben bedroht. Toni brachte die Idee ein, ein Fachgespräch zu dem Thema in Berlin zu machen. Außerdem müsste natürlich den Menschen vor Ort geholfen werden, evtl. ähnlich wie in Skandinavien, wo Busse eingesetzt werden, die komplett als Läden, Post, Sparkasse und z.T. auch Bücherei ausgestattet sind, um die Menschen in den kleinen Orten zu versorgen. 

Toni in Kulmbach

Gleich im Anschluss ging es mit Volker Wack weiter zu einem ebenso denkwürdigen Ort. Mitten durch den Garten einer Familie soll nach Ansicht des Straßenbauamtes eine Lärmschutzwand gebaut werden, beim Ausbau der B 85. Pikantes Detail am Rande: Der Ausbau der B85 ist im Bundesverkehrswegeplan nur im Weiteren Bedarf ohne Planungsrecht, es ist daher ziemlich seltsam auf welche Art und Weise hier geplant wird!

Am Abend wurde noch zum Thema „Straße frisst Heimat“ heiß diskutiert, und auch hier stand der Ausbau der B85 im Mittelpunkt!

Presse zu diesem Tag:
Bayerische Rundschau, 03.07.2008
Bayerische Rundschau, 03.07.2008, Weidmeser
Bayerische Rundschau, 04.07.2008
Frankenpost 04.07.2008
Video von Toni Hofreiter auf Kulmbach TV; Verschwendung von Steuergeldern

 

Donnerstag, 3.Juli 2008: Bayerischer Wald

 Toni in Eisenstein 
Foto: MdB Dr. Toni Hofreiter informiert sich bei Geschäftsführer Hartwig Löfflmann über die Ausbaumöglichkeiten dieser bundesweit einmaligen Bahnhofsanlage (Foto: Schoyerer)

Toni besuchte im Rahmen einer Informationsreise den Grenzbahnhof Bayrisch Eisenstein. Dort holte er sich allgemeine Informationen zur Verkehrsanbindung zum Nachbarland Tschechien im Rahmen des ÖPNV. Bildungsreferent und Geschäftsführer Hartwig Löfflmann erläuterte ihm die Besonderheiten im Bayerisch-Böhmischen Informationszentrum für Natur- und Nationalparke des Naturparks Bayrischer Wald e.V.

Neben Informationen zur Historie des Grenzbahnhofes Eisenstein ging es dann auch um die Zukunftspläne des Naturparks bei der Sanierung des deutschen Bahnhofsteiles.
Das denkmalgeschützte Gebäude soll energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Ein sinnvolles Nutzungskonzept für die ca. 2.500 m² Nutzfläche im Grenzbahnhof war eben so Gesprächsthema, wie die bevorstehende Beschaffung von Fördermitteln. Der Naturpark bat dabei auch Toni um Unterstützung jeglicher Art durch die Bundesrepublik Deutschland.
Der Grenzbahnhof Eisenstein aus dem Jahr 1872 ist als höchst gelegener Grenzbahnhof der Bundesrepublik und mit seinem 120 m langen Granitstein - Baukörper einmalig. Eine hohe Frequenz von Besuchern das Jahr hindurch beweist dies.

Podiumsdiskussion in Zwiesel
Thema: Jobkiller Straße
toni in Zwiesel

Was hat Bierkonsum mit Straßenbau zu tun? „Wenn ich Durst habe, bringt mir das erste und das zweite Bier einen großen Nutzen. Das sechste und siebte Bier bringt keinen Nutzen mehr und das achte Bier hat einen Grenznutzen“, erklärte Toni bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Jobkiller Straße“, die am Donnerstag im Mooshof stattfand. Auch die Dichte des Straßennetzes habe seinen Grenznutzen erreicht, der Neubau zusätzlicher Straßen sei sogar schädlich.
Die Broschüre „Wirtschaftsinvestition Straße?“ war der Ausgangspunkt einer Diskussion mit Toni Hofreiter, MdL Eike Hallitzky (Grüne), MdL Helmut Brunner (CSU), SPD-Landtagskandidat Robert Sommer und Bernd Sluka vom Verkehrsclub Deutschland unter der Leitung von PNP-Redakteur Helmuth Rücker auf dem Podium. Weiter Themen waren der fehlende Internetanschluss auf dem Land, die sinkenden Verkehrszahlen und die Möglichkeiten der Bahn, Güter zu transportieren.
Der Moderator fasste am Schluss zusammen: „Die Grünen können Geschwindigkeits- und Alkoholrausch gleichsetzen“ und „Ein Umdenken wird bei uns allen in Zukunft nötig sein“.


Toni in Bay. Eisenstein
So platt machen wir den bayerischen Wald, erklärte Toni Hofreiter den erstaunten Einheimischen Hermann Schoyerer, Thomas Müller, Bürgermeister von B-E, Herrn Löfflmann, Naturpark-Geschäftsführer und Ivan Kalina, Touristik-Experte

Presse zu diesem Tag:
Passauer Neue Presse, 05.07.08
Passauer Neue Presse, 08.07.08

 

Freitag, 4.Juli 2008: Deggendorf und München

Toni Deggendorf 

Toni Deggendorf
Infostand und Pressegespräche in Deggendorf.

Presse zu diesem Tag:
Passauer Neue Presse,05.07.08.

Nachmittags: Geführte Wanderung durch die Isarauen südlich von München.

Abends :Vortrag über " Biodiversität " auf einer Abendveranstaltung der Grünen in München.

 

Mittwoch, 9.Juli 2008: Kelheim und Landshut

Toni in Kelheim 


Toni traf sich in Kelheim mit Pressevertretern und örtlichen grünen KommunalpolitikerInnen. Hauptthema war der ÖPNV, der durch die EU-Verordnung 1370/2007 ab nächstem Jahr in die Verantwortung der Landkreise übergehen soll. „Der Freistaat blockiert den Ausbau des Nahverkehrs“, meinte Toni, weil er die Fördermittel des Bundes nur zu 75 Prozent an die Landkreise weitergebe. Die Kreisrätin Christiane Lettow-Berger mahnte Infrastrukturmaßnahmen an den Bahnhöfen an, während Richard Zieglmeier das Verkehrsaufkommen grundsätzlich reduzieren möchte. Ein Appell für ein Tempolimit und gegen Supermärkte auf der grünen Wiese rundete die Veranstaltung ab.

Zwischenstation: Baustelle für die Brücken zur B 15neu
Baustelle für die Brücke zur B15neu
Als Einstimmung auf die Abendveranstaltung nahmen Toni und Rosi einen kleinen Umweg in Kauf, um an den bereits fertigen Brücken für die B 15neu Halt zu machen für ein Foto. Die gigantischen Ausmaße werden auf dem Bild deutlich, schließlich wird die so genannte Bundesstraße einen Querschnitt von 26 Metern aufweisen, das heißt, es wird eine Autobahn.

Diskussionsveranstaltung in Landshut zur B 15neu

Der voll besetzte Clubraum der Gaststätte zum Bernlochner versprach eine lebhafte Diskussion. Toni erklärte in seinem Vortrag die grundsätzlichen Finanzierungsprobleme des Bundesfernstraßenbaus und behauptete, dass die B 15neu realistischerweise über den Anschluss bei Essenbach nicht hinausgehen werde. Dem pflichtete Uli Kaltenegger, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied beim Bund Naturschutz bei. Es sei sinnvoller, sich jetzt eine realistische Weiterführung zu überlegen, als auf den Weiterbau der Autobahn zu hoffen. Das wollten natürlich manche Zuhörer gar nicht gerne hören, und so entspann sich eine sehr emotionale Diskussion. Toni parierte die heftigen Angriffe mit sichtlichem Genuss und freute sich über die niederbayerischen Temperamentsausbrüche.

Presse zu diesem Tag:
Die Landshuter Zeitung

 

 
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