den 15. März ein öffentliches Fachgespräch zum PBefG. Programm des Fachgesprächs
Interview mit Herrn Dr. Toni Hofreiter MdB
Aktion gegen SUV
ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr)
ÖPNV im ländlichen Raum:
Handreichung für Kommunalos
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Unsere Ziele:
- transparentere und effizientere Finanzierung:
Der ÖPNV wird über eine Vielzahl von Finanzierungsinstrumenten gefördert. Das ist intransparent. Es ist einfacher, teuer zu investieren, als preiswert den Betrieb zu fördern. Das kann ineffizient sein.
- Wettbewerb transparent und fair ordnen:
Obwohl mehr Wettbewerb als Instrument zur Qualitätsverbesserung im ÖPNV dienen kann, wird er zu selten angewandt.
- Fahrgastrechte garantieren:
Fahrgäste genießen bei schlechter Leistung im ÖPNV kaum Rechte. Das ist im Zeitalter sonst überall besser geregelter Rechte von Kunden unzeitgemäß.

Was kann der ÖPNV leisten?
Moderner ÖPNV ist umweltfreundlich, attraktiv und leistungsfähig. Moderner ÖPNV ist kein Rumpfangebot für Minderheiten, sondern er ist Teil der Daseinsvorsorge und ermöglicht die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Moderner ÖPNV wird von wahlfreien Kunden, die auch ein Auto nutzen könnten, genutzt und nicht nur von Zwangskunden, die nicht anders können. In der Technologieregion Karlsruhe beispielsweise werden die Bahnen zu 40 Prozent von Kunden mit verfügbarem Auto genutzt. Beim Bus sind es üblicherweise nur 5 Prozent.
Der Anteil des ÖPV an den zurückgelegten Wegen beträgt in Deutschland im Schnitt acht Prozent und an der Verkehrsleistung etwa 15 Prozent. Das Potenzial des ÖPNV liegt aber höher, wenn man sich Städte wie Stuttgart und München anschaut, in denen zwischen 20 und 25 Prozent der Wege mit dem ÖPNV zurückgelegt werden. Ein Blick in die Schweiz zeigt, dass sogar noch mehr ginge, wenn der Rahmen stimmt und der Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern fair gestaltet ist. Die genannten Zahlen stellen also ein realistisches Potenzial zumindest für die Städte und nicht ländlichen Räume dar. ÖPNV in ländlichen Räumen muss sich nicht auf den Schülerverkehr beschränken. Da muss nicht gleich nach Appenzell schauen, wo der ÖPNV besser ausgebaut ist als in mancher Stadt in Deutschland.
Moderner ÖPNV muss keinen schlechten Kostendeckungsgrad haben, wie das Beispiel Stuttgarts mit über 85 Prozent zeigt. Moderner ÖPNV-Betrieb ist bezahlbar. Das setzt voraus, dass schon bei der Planung der Infrastruktur auf das richtige Pferd gesetzt wird. Obwohl die Qualität des ÖPNV in Zürich nicht schlechter als in Hannover ist, unterscheiden sich die spezifischen Investitionskosten der letzten zehn Jahre um das beinahe Zwölffache.
Moderner ÖPNV setzt auf angepasste Technik und Infrastruktur. Die Anwendung bekannter und neuer Technologien hat sich dem Kundeninteresse und der kostengünstigen Betriebsabwicklung unterzuordnen. Technologieförderung und Befriedigung technikfixierter Kreise ist nicht Aufgabe des ÖPNV.
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Hintergrundinfo: Eckpunkte zur Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes |
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| 18.02.2008 |
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| 11.02.2008 |
Bericht: Wie weiter mit dem Personenbeförderungsgesetz Grünes Fachgespräch |
| 26.09.2007 |
Bericht: Genehmigungswettbewerb im ÖPNV Bericht vom Fachgespräch am 17.9.2007 |
| AKTUELLE DOKUMENTE | |
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| Datum | Titel |
| 08.03.2010 |
Presseartikel: S-Bahn-Ringschluss und Walpertskirchener Spange stehen vor dem Aus Merkur-online.de, 08.03.2010 |
| 01.02.2010 |
Diverses: Öffentliches Fachgespräch zum Personenbeförderungsgesetz (PBefG) am 15.3.2010 |
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Pressemitteilung: Unfähig, unwillig, ungeeignet – endlich personelle Konsequenzen ziehen |
| 07.01.2010 |
Pressemitteilung: Ramsauer und Wowereit: Schluss mit Winterschlaf! Zum Berliner S-Bahnchaos |
| DOKUMENTE DER WAHLPERIODE 2005-2009 | |
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| Datum | Titel |
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