Kultur und Mobilität: beides schafft Verbindungen!
Bayern-Tour vom 14.-18. Mai 2012
mit Agnes Krumwiede und Toni Hofreiter
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Mobil in Mittelfranken 2011

Toni und Markus Ganserer unterwegs

Mobilität verbindet! Nicht nur Orte, Städte und Landkreise, sondern vor allem auch die Menschen, die dort wohnen – und genau die werden von den Planungen oft ausgeschlossen. So machte sich Toni mal wieder, dieses Mal zusammen mit Markus Ganserer (Bezirksvorsitzender in Mittelfranken) auf den Weg, um sich Projekte vor Ort an zu sehen und zu hören, was die Menschen bewegt.

Mi., 12. Oktober 2011: Nürnberg, Langenzenn, Gunzenhausen und Feuchtwangen

Nach einem sehr aufschlussreichen Gespräch mit der nordbayerischen Energieagentur (http://www.energieagentur-nordbayern.de/) hauptsächlich über Chancen und Nutzen von Energienutzungsplänen für Kommunen und Gemeinden, aber auch über das Thema Energie effizient einzusetzen, ging es weiter nach Langenzenn, um dort mit dem Bürgerbus (http://buebla.de/) mitzufahren.

Mi., 12. Oktober 2011: Nürnberg, Langenzenn, Gunzenhausen und Feuchtwangen

Nach einem halben Jahr schon kann man sagen, dass der Bus wirklich gut von der Bevölkerung angenommen wird. Probleme gibt es noch mit dem Wunsch nach flexibleren Haltemöglichkeiten. Der nächste geplante Schritt, ist die Anbindung umliegender Gemeinden.
Nachmittags stand ein Pressetermin in Gunzenhausen auf dem Programm und abends ging es weiter in Feuchtwangen:

Abends im Feuchtwangen

Feuchtwangen leidet vor allem unter den mangelhaften Bahnanbindung, so dass es hier in einer lebhaften Diskussion über die Möglichkeiten einer Reaktivierung der Bahnstrecke Dombühl-Feuchtwangen-Dinkelsbühl-Nördlingen, aber natürlich auch um den Mautausweichverkehr auf der B25.


Presse hierzu:
Langenzenn 01.11.2011: Dickes Lob an die Bürgerbus-Macher
Fahrplan Bürgerbus Langenzenn
GUN 12.10.2011
Media Ansbach 16.10.2011: Personenverkehr muss neuen Antrieb erhalten
FLZ 14.10.11
Der Lokalanzeiger 04.11.2011

 

Do., 13. Oktober 2011: von Nördlingen über Erlangen bis Weißenburg

Gerade nachdem es am Abend vorher um die Möglichkeiten einer Reaktivierung der Bahnstrecke Dombühl-Nördlingen ging, war am Donnerstagvormittag der Firmenbesuch bei der Bayernbahn (http://www.bayernbahn.de/) als möglicher Anbieter einer solchen Verbindung mehr als interessant.
Der Nachmittag in Erlangen stand ganz im Zeichen von Carsharing (http://www.carsharing-erlangen.de/) und darum, wie sich Carsharing und ÖPNV optimal ergänzen können.

In Erlangen

Am Abend in Weißenburg standen mal wieder die aktuellen Verkehrsprobleme, wie Gigaliner, Straßenerhalt vor Straßenneubau und Mautausweitung im Mittelpunkt der Diskussion. Aber natürlich kam auch das Thema Bahn nicht zu kurz. Toni sprach sich dabei ganz klar gegen eine Konzentration auf Prestigeprojekte aus, deren Nutzen mehr als angezweifelt werden darf.

 

Sa., 15. Oktober 2011: Verkehrskonferenz in Nürnberg

Die aktuelle Verkehrspolitik neigt dazu immer neue Straßenbauprojekte voranzutreiben, nur aufgrund leerer Kassen werden derzeit (zum Glück) nur wenige Projekte realisiert. Eine übergreifende Planung existiert nicht! Daher diskutierten auf der diesjährigen Verkehrskonferenz mit dem Titel „Straßenerhalt vor Straßenneubau!“ nicht nur Toni als Bundestagsabgeordneter, sondern auch Thomas Mütze (verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion) und Markus Ganserer (Bezirksvorsitzender) mit den interessierten Gästen.
Nachhaltigkeit heißt vor allem Integration und Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger und dazu sind Absprachen aller beteiligten Ebenen nötig.

Verkehrskonferenz mit dem Titel  „Straßenerhalt vor Straßenneubau!“

Presse hierzu:
NN 17.10.2011: Frankenschnellweg-Ausbau unbezahlbar
NZ 17.10.2011: Nordspange und Frankenschnellweg als Negativbeispiele

 

Aus terminlichen Gründen fanden bereits eine Woche vor der Tour verschiedene Termine am Freitag statt:
Fr., 7. Oktober 2011: Erlangen, Nürnberg und Würzburg

Toni und Uwe Kekeritz informierten sich in der Uni Erlangen und dem Energiecampus (http://www.encn.de/) über den Forschungsstand zu Carbazol. Diese so genannte Verbindung kann Wasserstoff speichern und wieder abgeben und könnte somit als neuer Antriebsstoff in Frage kommen könnte. Die Forschung ist noch nicht an dem Punkt, wo man wirklich sagen kann, was daraus wird, aber es scheint auf jeden Fall ein recht interessanter Ansatz zu sein und könnte unsere Mobilität in Zukunft durchaus beeinflussen – und gleichzeitig das Problem der Speicherbarkeit von regenerativer Energie lösen.

Toni und Uwe Kekeritz informierten sich in der Uni Erlangen und dem Energiecampus (http://www.encn.de/) über den Forschungsstand zu Carbazol.

Nachmittags ging es zum Nürnberger Hafen, wo uns der Geschäftsführer über seine Ideen mit Intermodalität und Nachhaltigkeit den Hafen als größtes Güterverkehrszentrum in Süddeutschlang weiterzuentwickeln. Man mag es fast nicht glauben, dass Nürnberg so eine bedeutende Hafenstadt ist, aber durch die Anbindung an das Schienennetz ist hier ein wirklich großes Drehkreuz für Kombinierten Verkehr entstanden (http://www.gvz-hafen.com/)

Am Abend wurde mal wieder heftig über den Sinn bzw. vielmehr den Unsinn der B26n diskutiert, dieses Mal vor allem über die Auswirkungen auf Höchberg.

Presse hierzu:
Mainpost 10.10.2011: Keine Entlastung für Hochberg

 
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