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Freie fahrt für die Donau!
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Das Tempo-Virus - Eine Kulturgeschichte der Beschleunigung
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Donau

Zwischen Straubing und Vilshofen befindet sich der bayerische Amazonas. Eine einzigartige Wildflusslandschaft von europäischem Rang. Die CSU will das letzte Stück Natur an der Donau mittels Staustufen vernichten, damit die seltener werdenden Frachtschiffe auf der Donau besser fahren können. Seit Jahrzehnten kämpft der Widerstand, bislang erfolgreich.

Das letzte frei fließende Teilstück der Donau zwischen Straubing und Vilshofen muss erhalten werden, denn

  • hier ist die Heimat unzähliger Tier- und Pflanzenarten, von denen viele auf der Roten Liste stehen
  • die Auwälder der Donau sorgen für einen natürlichen Hochwasserschutz und bilden ein wichtiges Grundwasserreservoir
  • der Donauausbau mit Staustufen verursacht hohe Kosten und bringt keine Vorteile für die Region

Nur noch wenige Flussabschnitte in Bayern sind nicht durch Staustufen verbaut. Einer der größten und wichtigsten ist die Donau zwischen Straubing und Vilshofen.

Hier herrscht noch eine gute Wasserqualität vor, die Donau und ihre angrenzende Auen sind Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil nur noch hier vorkommen.
Aus diesem Grund steht dieser Abschnitt der Donau unter dem strengen Schutz europäischer Naturschutzrichtlinien. Vor allem das Mündungsgebiet der Isar ist bundesweit bedeutsam.

Ein Ausbau der Donau mit Staustufen bedeutet den Verlust der natürlichen Überschwemmungsflächen. Kostspielige Hochwasserschutzmaßnahmen wären notwendig.

Die Bundesregierung hat 2002 als Baulastträger einen naturnahen Ausbau ohne Staustufen beschlossen.
Die Staustufenlobby, bestehend aus Vertretern der Schifffahrt, Bauindustrie und bayerischer Staatsregierung will trotzdem den Ausbau der Donau mit mindestens einer Staustufe

Durch den Ausbau der Donau wird eine Entlastung des Straßenverkehrs prognostiziert. Tatsache ist aber, dass der staugestützte Ausbau der Donau nur dem Massenguttransport dient, der in Konkurrenz zur Schiene tritt. Die Bahn kann die gleiche Menge aber billiger und umweltfreundlicher transportieren. Eine Entlastung des LKW-Verkehrs wäre nur durch die Containerschifffahrt möglich. Diese ist aber wegen der geringen Durchfahrtshöhe unter den Kanalbrücken nicht möglich.

Eine mögliche Förderung der Kosten durch die EU ist nicht an die durchgeführte Variante gebunden. Darüber hinaus übersteigen die Mehrkosten der Staustufen-Variante gegenüber der naturnahen Variante die erhofften Zuschüsse bei weitem.

Der Erhalt der frei fließenden Donau ist nicht nur aus ökologischen Gründen unabdingbar. Auch die Region profitiert von der unverbauten Wildnis. Die frei fließende Donau und ihre angrenzenden Auen sichern das Grundwasservorkommen und liefern den Hochwasserschutz. Und nicht zuletzt die prosperierende Tourismusindustrie braucht den Erhalt der Donau, so wie sie ist.

Donau Luftbild

 

ALLGEMEINE INFOS ZUM THEMA
DatumTitel
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Hintergrundinfo:
Verkehrliche Auswirkungen des Donauausbaus
Zusammenfassung eines Gutachtens der Gesellschaft für fahrgastorientierte Verkehrsplanung im Auftrag der Grünen Landtagsfraktion
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Hintergrundinfo:
Donauausbau

 

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DatumTitel
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Pressemitteilung:
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Pressemitteilung:
Welche Wassertiefe braucht die Binnenschifffahrt?
03.02.2010
Pressemitteilung:
Donauausbau: Bundesregierung rechnet nicht mit Klimawandel
02.12.2009
Presseartikel:
Grüne kritisieren Staustufenpläne der CSU - 18. Internationaler Donaukongress in Niederalteich
Passauer Neue Presse, 02.12.2009
05.11.2009
Pressemitteilung:
Erster Wortbruch nach dem Koalitionsvertrag
19.10.2009
Pressemitteilung:
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DOKUMENTE DER WAHLPERIODE 2005-2009
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©  Luftbilder: Hubert Ammer

 
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