mit Agnes Krumwiede und Toni Hofreiter
Der Bericht zur 3. Straßenkonferenz vom 19.11.2011
Bericht zum Fachgespräch barrierefreie Mobilität am 12.12.2011
Green New Deal
Die Ampellinis - Verkehrssicherheit für Kinder
Initiative „Mehr wissen! Mehr tun!“
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Nahversorgung und Nahmobilitt in der Praxis
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Spurwechsel
„Wir sind jung und haben ein Bedürfnis nach Mobilität!“
„Wir wollen die Mobilität von morgen und für morgen“
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Euer schönes Leben kotzt mich an! - Ein Umweltroman aus dem Jahr 2015
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Klimaschutz
„Ländlicher Raum – mit gutem Beispiel voran!“
Fachtagung mit GRIBS, Elisabeth Scharfenberg, Uwe Kekeritz und Toni Hofreiter am 29. Januar 2011 in Heilsbronn

Im ländlichen Raum gibt es, bedingt durch den demografischen Wandel,
immer größere Schwierigkeiten, nicht nur bei der Verkehrsanbindung,
sondern auch bei der Nahversorgung, bei der ärztlichen Versorgung
beim Bildungs- und Kulturangebot u.Ä. Diese Probleme werden sich
in den nächsten Jahren zusehends verschärfen.
Gerade erst zum Jahreswechsel hat der Bericht 2010 "Zukunftsfähige
Gesellschaft - Bayern in der fortschreitenden Internationalisierung“ des
Zukunftsrates der Bayerischen Staatsregierung für Irritationen
gesorgt, da hier der ländliche Raum wie ein unrentabler Geschäftszweig
behandelt wurde. Bei der Tagung „der ländliche Raum – mit
gutem Beispiel voran“, wurde gezeigt, dass es in verschiedenen
Bereichen bereits einige nachahmenswerte Ideen gibt, mit denen engagierte
Bürgerinnen und Bürger in ihren Gemeinden dem Wandel mit Kreativität
begegnen. Diese und andere Beispiele können die gegebenen demografischen
Entwicklungen (weniger und ältere EinwohnerInnen, vor allem auf
dem Land) zwar nicht aufhalten, aber in eine lebenswerte und attraktive
Art und Weise umgestalten.
Die drei grünen Bundestagsabgeordneten Elisabeth Scharfenberg, Toni Hofreiter und Uwe Kekeritz luden folglich gemeinsam mit GRIBS am 29. Januar 2011 in Heilsbronn zu einer Fachtagung über gute und nachahmenswerte Ideen und Lösungsansätze in ganz unterschiedlichen Bereichen ein – als Motivation für andere Gemeinden und als Plattform, gegenseitig voneinander zu lernen und sich bei der Beseitigung bürokratischer Hürden zu helfen.
Zu Beginn wurden gute Beispiele aus der Praxis vorgestellt, diese anschließend in workshops aufgeteilt diskutiert und schließlich wiederum im Plenum die vorher erarbeiteten Ergebnisse allen Anwesenden zugänglich gemacht. Die kommunalpolitisch Aktiven berichteten, wie sie es geschafft hatten, innovative Projekte durchzusetzen: Wie bewältigen wir den demographischen Wandel und sorgen für eine menschenwürdige Pflege im Alter? Wie halten wir die Nahversorgung aufrecht? Wie können BürgerInnen ehrenamtlich öffentlichen Nahverkehr organisieren?
Bei „Altern und gepflegt werden – Raum für Innvation“ erläuterte Dieter Gewies die Ideen und Umsetzungen „seiner“ Gemeinde Furth bei Landshut. Um Versorgungssicherheit und soziale Kontakte ging es bei Andrea Pichler und ihrem Dorfladen als „Neuer Mitte“. Schließlich sprachen Hans Schmidt und Marianne Schwämmlein darüber, wie sie es schließlich geschafft haben die vielen bürokratischen Hürden bei der Einführung eines Bürgerbusses aus dem Weg zu räumen.
Herzlichen Dank hier noch mal an alle ReferentInnen, die mit viel Engagement ihre guten Beispiele zur Diskussion gestellt haben.
Workshop Dorfladen - mit Uwe Kekeritz
Workshop „Altern und gepflegt werden – Raum für Innovationen“ – mit Elisabeth Scharfenberg
Workshop „Mobil durch Bürgerengagement – der Bürgerbus“ – mit Toni Hofreiter
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